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International Max Planck Research School in Magdeburg erfolgreich gestartet

Nach einer erfolgreichen Bewerbungsphase im Jahr 2025 hat die erste Kohorte von Doktorandinnen und Doktoranden ihre Arbeit an der neuen International Max Planck Research School for Systems and Process Engineering for Sustainable Chemical Production (IMPRS SysProSus) aufgenommen. Im Rahmen eines Auftakt-Workshops vom 1. bis 3. März 2026 in der Lutherstadt Wittenberg stellten sie erste Forschungsergebnisse vor und vernetzten ihre Projekte enger miteinander. Auf diese Weise förderte der Workshop den interdisziplinären Austausch der jungen Forschenden untereinander.

Vierzehn Doktorandinnen und Doktoranden sind nach Magdeburg gekommen, um an der neuen Doktorandenschule zu forschen. Sie stammen aus sechs verschiedenen Ländern. Neun von ihnen sind Frauen. Die IMPRS zeichnet sich damit durch ein hohes Maß an internationaler Vielfalt und einer ausgewogenen Balance zwischen Frauen und Männern aus.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben unterschiedliche fachliche Hintergründe und akademische Werdegänge. Diese reichen vom Chemieingenieurwesen über die Energiewirtschaft und die Katalyse bis hin zur angewandten Mathematik und Informatik. Somit bringen sie verschiedene Perspektiven ein, worin sich der interdisziplinäre Charakter der Doktorandenschule widerspiegelt.

Die IMPRS SysProSus ist eine gemeinsame Einrichtung des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Sie bietet erstklassige wissenschaftliche Ausbildungsbedingungen und unterstützt Promotionsarbeiten, die sich spezifisch mit neuen Lösungsansätzen für den Ersatz fossiler Rohstoffe in der chemischen Produktion durch erneuerbare Kohlenstoffquellen, insbesondere biogene Reststoffe und Kunststoffabfälle, befassen.

Ökonomische Effizienz, Umweltverträglichkeit, Ressourcenschonung und gesellschaftliche Akzeptanz neuer Prozesstechnologien im Blick

Nach 18 Jahren erfolgreicher Arbeit endete die vorhergehende IMPRS for Advanced Methods in Process and Systems Engineering im August 2025. Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 unterstützte diese IMPRS vor allem Promotionsprojekte, die innovative mathematische und systemwissenschaftliche Ingenieurforschung verbanden und sich mit anspruchsvollen Fragestellungen aus der Analyse, dem Design und der Optimierung chemischer und biochemischer Prozesse befassten.

Der Antrag zur Gründung der neuen Internationalen Max-Planck-Forschungsschule für System- und Verfahrenstechnik für eine nachhaltige chemische Produktion (engl. IMPRS SysProSus) wurde im November 2024 von einer wissenschaftlichen Kommission unter dem Vorsitz des Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft zunächst für die Dauer von sechs Jahren bewilligt.

Quelle: Pressestelle MPI