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Mit 3 Mio. Euro zur Exzellenz: Minister Willingmann überreicht Förderung an Uni Magdeburg

Gut Ding will Weile haben? Nicht an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg! Dort richtet sich der Blick schon jetzt auf die nächste Runde der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern - auchwenn die finale Entscheidung erst 2032 fällt. Damit sich die Hochschule im deutschlandweiten Wettbewerb dann erstmals das begehrte Gütesiegel sichern kann, erhält sie starke Unterstützung durch das Wissenschaftsministerium. Minister Prof. Dr. Armin Willingmann überreichte einen Förderbescheid über drei Millionen Euro an Uni-Rektor Prof. Dr. Jens Strackeljan. Damit gaben sie den Startschuss zur Vorbereitung auf die kommende Wettbewerbsrunde.

Minister Willingmann sagte: "Wissen schafft Zukunft! Sachsen-Anhalts Universitäten spielen bei vielen Zukunftsthemen vorn mit und habendaher großes Potenzial für mehr Exzellenz. Mit der Förderung setzen wir einen starken Impuls, damit die Uni Magdeburg in den nächsten Jahren möglichst aussichtsreiche Forschungsinitiativen und wettbewerbsfähige Anträge entwickeln kann. Das wird sich auszahlen:im besten Fall durch Exzellenzcluster, mindestens aber durch die strategische Stärkung wichtiger Forschungsbereiche. Wir investieren weiterhin in Hochschulen sowie Talente - und damit in unsere Zukunft!"

Rektor Strackeljan betonte: "Die Zusage kommt zum idealen Zeitpunkt: Mit ihrer neuen Hochschulentwicklungsplanung hat die UniversitätMagdeburg im Juli 2026 einen klaren Kurs in Richtung Spitzenforschung eingeschlagen. Wir kennen unsere wissenschaftlichen Stärken und auf ihnen bauen wir auf. Forschungsgruppen, Sonderforschungsbereiche und Graduiertenschulen der Deutschen Forschungsgemeinschaftsollen dabei den Weg für erfolgreiche Anträge und den nächsten Schritt in die wissenschaftliche Spitze ebnen."

Die Förderung des Ministeriums unterstützt ein Wettbewerbsverfahren innerhalb der Uni Magdeburg, mit dem besonders aussichtsreiche Forschungsthemen identifiziert werden sollen. WissenschaftlicheTeams reichen Konzepte für potenzielle Exzelleninitiativen ein, die dann von einer internen Jury bewertet und ausgewählt werden. Das Ziel: Die zur Verfügung stehenden Ressourcen bestmöglich auf starke und international anschlussfähige Projekte fokussieren.

Die 2016 ins Leben gerufene Exzellenzstrategie ist ein dauerhaftes gemeinsames Förderprogramm von Bund und Ländern. In der vergangenen Wettbewerbsrunde hatte die Universität Magdeburg mit derCluster-Initiative "SmartProSys" ein vielversprechendes Forschungskonzept bis in die abschließende Auswahlphase eingebracht. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Plastikmüll sowie biogene Rest- und Abfallstoffe effizient in Moleküle für neue Produkte umwandelnlassen. Damit widmete sich der geplante Forschungsverbund zentralen Herausforderungen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Kohlenstoff-Kreislaufwirtschaft.

Hintergrund:
Zur Vorbereitung auf die nächste Wettbewerbsrunde der Exzellenz-Strategie unterstützt das Wissenschaftsministerium die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ebenfalls mit drei MillionenEuro. Den entsprechenden Förderbescheid hatte Minister Willingmann in der vergangenen Woche an Rektorin Prof. Dr. Claudia Becker überreicht. 

Quelle: Pressestelle MWU